Der PARITÄTische Arbeitgeberverband PATT e. V. sieht den geplanten Regelungen zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung mit großer Sorge entgegen. Insbesondere die vorgesehene Einschränkung der vollständigen Tarifrefinanzierung kann tarifgebundene und tarifnahe Träger der Sozialwirtschaft erheblich belasten.
Aus Sicht des PATT darf Tariftreue nicht bestraft werden. Wer Tarifbindung politisch fordert, muss auch deren verlässliche Refinanzierung sicherstellen. Andernfalls drohen Planungssicherheit, Sozialpartnerschaft und Versorgungssicherheit in der Sozialwirtschaft weiter unter Druck zu geraten.
In einer Stellungnahme sowie einem offenen Brief an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger macht der PATT auf die möglichen Folgen aufmerksam und fordert eine grundlegende Überarbeitung des geplanten Gesetzes.
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